Bei fragen bitte an Herrn Manuel Wißuwa wenden. Am Anfang des Semesters gibt es ein Kick-Off-Treffen. Bis dahin sollte die Anmeldung erfolgt sein.
Im Fachlabor Antriebstechnik I und II werden verschiedene Bereiche der Vorlesung Antriebstechnik in Gruppenarbeit praktisch behandelt.
Dazu gehören
- FL I - Druckluftlamellenmotor
- FL I - Steuerungen (pneumatisch, elektro-pneumatisch, SPS)
- FL II - Axialkolbenpumpe
- FL II - Hydrostatisches Getriebe
Voraussetzung ist das in den Veranstaltungen Antriebstechnik I und II vermittelte Grundlagenwissen. Es wird dringend empfohlen, mindestens eine dieser Veranstaltungen vorher zu besuchen. Das Antriebstechnik-Fachlabor ist eine Masterveranstaltung, die jedes Semester angeboten wird. Maximal können 15 Studierende daran teilnehmen. Das Fachlabor findet in der Vorlesungszeit statt.
Zu den einzelnen Versuchen stellt der Lehrstuhl jeweils ein Skript zur Verfügung, anhand dessen sich die Gruppe gut auf die Versuche vorbereiten kann.
Interessierte melden sich bitte beim Lehrstuhl für Konstruktion und Produktentwicklung (LKP).
FL I – Druckluftlamellenmotor
Zur Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten und des Betriebsverhaltens einer Kraftmaschine in einem antriebstechnischen System ist die Kenntnis der Betriebseigenschaften erforderlich. Um eine Aussage über das Betriebsverhalten eines druckluftgetriebenen Motors treffen zu können, müssen verschiedene physikalische Größen als Funktion der Betriebsdrehzahl und des Betriebsdrucks praktisch bestimmt werden.,
Der Versuchstag sieht wie folgt aus
- Sicherheitsunterweisung
- Gruppenpräsentation zum Versuch
- Fragerunde
- Kalibrierung des Drehmomentsensors
- Durchführung der Versuche (Messwertaufnahme)
Die Auswertung der Ergebnisse und die Diskussion der Versuche finden dann in der Gruppe zu Hause statt und werden in Form eines Berichts oder eines Vortrags ausführlich vorgestellt.
FL I – Steuerungen (Festo Didactic)
Im Rahmen dieser Versuche sollen die Möglichkeiten zur Steuerung einer automatisierten Handhabungsaufgabe (Pick and Place), wie sie häufig in industriellen Anwendungen zu finden ist, aufgezeigt, diskutiert und anhand einer pneumatischen, elektro-pneumatischen und SPS-Steuerung verglichen werden.
Im Vorfeld müssen mithilfe der Software FluidSIM und des Siemens TIA-Portals Schaltpläne und Stücklisten für die einzelnen Versuche erstellt werden.
Der Versuchstag sieht wie folgt aus
- Sicherheitsunterweisung
- Aufbau der drei Steuerungen (pneumatisch, elektro-pneumatisch und SPS) anhand der Schaltpläne
- Ausführliches Testen der Funktionen
Die Auswertung der Ergebnisse und die Diskussion der Versuche finden anschließend in der Gruppe zu Hause statt. Die Ergebnisse werden in Form eines Berichts oder eines Vortrags ausführlich vorgestellt.
FL II - Axialkolbenpumpe
Die Beschreibung und Berechnung des Verhaltens einer hydrostatischen Pumpe setzt die Kenntnis mehrerer Betriebsgrößen und deren Einfluss voraus. Einen wesentlichen Einfluss auf das Betriebsverhalten haben die volumetrischen Verluste, da sie sich aus der Differenz zwischen theoretischem und tatsächlichem Volumenstrom ergeben. Im Rahmen des Versuchs sollen diese Verluste sowie der volumetrische und der Gesamtwirkungsgrad am Beispiel einer Axialkolbenpumpe untersucht werden.
Der Versuchstag sieht wie folgt aus
- Sicherheitsunterweisung
- Gruppenpräsentation zum Versuch
- Fragerunde
- Kalibrierung des Druckaufnehmers
- Durchführung der Versuche (Messwertaufnahme)
Die Auswertung der Ergebnisse und die Diskussion der Versuche finden dann in der Gruppe zu Hause statt und werden in Form eines Berichts oder eines Vortrags ausführlich vorgestellt.
FL II - Hydrostatisches Getriebe
Ein hydrostatisches Getriebe, ausgeführt als offener Kreislauf mit Pumpe-Motor-Kombination, ermöglicht die Realisierung verschiedener Getriebearten. Die aufgeführten Getriebearten sind:
- Volumengetriebe mit Primär- bzw. Pumpenverstellung
- Stromteilgetriebe mit Nebenstromdrossel
- Drosselgetriebe mit Hauptstromdrossel
Diese sollen im Rahmen des Fachlabors in ihrem charakteristischen Betriebsverhalten untersucht werden, d. h. hinsichtlich der Möglichkeit, die Drehmoment- und Drehzahlwandlung zu beeinflussen. Hierzu wird ein Versuchsaufbau bestehend aus einer verstellbaren Axialkolbenpumpe und einem konstanten Radialkolbenmotor verwendet.
Der Versuchstag sieht wie folgt aus
- Sicherheitsunterweisung
- Gruppenpräsentation zum Versuch
- Fragerunde
- Durchführung der Versuche (Messwertaufnahme)
Die Auswertung der Ergebnisse und die Diskussion der Versuche finden anschließend in der Gruppe zu Hause statt. Die Ergebnisse werden in Form eines Berichts oder eines Vortrags ausführlich vorgestellt.